Montag, 22. April 2013

Was gibts zum Essen?

Ich weiß nicht, wie es in anderen Familien ist, aber bei uns ist es so, dass wir irgendwie ständig die gleiche Dinge essen.
Trotzdem hab ich das Gefühl, dass wir unheimlich viel Zeit damit verbringen - verschwenden? - darüber zu reden, was wir wann essen könnten und was wir dann dafür einkaufen müssten, usw. 

Andererseits passiert es immer mal wieder, dass wir Lebensmittel im Schrank, im Kühlschrank oder in der Kammer vergessen und diese dann irgendwann - bevor sie anfangen sich selbstständig zu machen - entsorgen müssen. Abgesehen von der finanziellen Seite dieses Aspektes ist es natürlich auch einfach schade, Lebensmittel wegwerfen zu müssen, weil man sie nicht gebraucht hat.

Zufällig bin ich dann bei einem Spaziergang durchs www über einen Artikel gestolpert in dem eine Familie vorgestellt wurde, die eine - zunächst sehr merkwürdig klingende - Lösung für unser "Problem" gefunden hat: Kochen nach Plan   .

Die Idee fand ich schon richtig toll, allerdings muss so ein Plan natürlich an die persönlichen Vorlieben angepasst werden.
Zunächst haben wir also einen Vier-Wochen-Speiseplan erarbeitet. Das klingt aufwändig, ging aber echt schnell (auf jeden Fall viel schneller als die ständigen Diskussionen).

Nach knapp zwei Durchläufen (am Ende der vier Wochen geht es wieder von vorne los), haben wir aber gemerkt, dass ein Intervall von sechs Wochen vielleicht eher für uns geeignet ist. An diesem Plan arbeiten wir gerade.

Als erstes Fazit kann ich aber schon feststellen, dass wir
  • wesentlich abwechslungsreicher essen als vorher
  • den Einkaufszettel ruckzuck fertig haben
  • nie in die Verlegenheit kommen nicht zu wissen was es zu Essen geben soll
  • bisher weniger wegwerfen müssen, da alles "verplant" ist
Ich weiß zwar nicht, ob wir das konsequent so weiterführen, aber derzeit gefällt es uns gut und erleichtert den Alltag ungemein.

Vielleicht ist das ja auch etwas für den ein oder anderen von euch?

1 Kommentar:

  1. Na das hört sich auf jeden Fall interessant an. Aber das "Problem" scheinen wir wirklich alle zu kennen. Bei uns ist es nicht anders *seufz*.
    Vielleicht versuchen wir das auch mal mit so einem Plan ... zum Anfang aber eher erstmal für eine Woche denke ich.
    Vielen lieben Dank dass du uns an deinen Gedanken teilhaben lässt :-)

    Lieben Gruß
    Sabrina

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