Dienstag, 30. April 2013

...auf - zu - auf - zu...

Da ich ja eine gewisse Schwäche für mehr oder weniger sinnlose kleine Dinge habe und mich die Anleitung von Anfang an fasziniert hat, habe ich meine Schwester an ihrem letzten Geburtstag unter anderem mit einem lustigen kleinen Täschchen überrascht.




Ist das nicht einfach faszinierend?
Wer jetzt auch Lust hat, sich an so einem Teil zu versuchen, hier gibt es die Anleitung! 

Und wer jetzt noch viel mehr selbstgemachte Sachen anschauen mag, klickt ganz schnell weiter zum creadienstag!

Montag, 29. April 2013

Geschenke sind doch etwas Schönes!

Im letzten Sommer bekam ich von der Tante einer sehr guten Freundin eine Tüte mit "alten Stoffresten die ich nicht mehr brauche" geschenkt. Darin befand sich unter anderem ein großes Stück Cord in einer Farbe die ich kupferbraun nennen würde. Ich hab es gewaschen und getrocknet, in eine meiner Stoffkisten geräumt und - ich gebs zu - vergessen.

Als ich heute meine Stoffkisten durchgesehen habe, ist mir der Cord wieder in die Hände gefallen. Da ich gerade die Frühlingsgarderobe meines Sohnes erweitere, habe ich beschlossen, ihm daraus eine weitere Latzhose (noch einmal die Nr. 11 aus der Ottobre 1/2013) zu nähen. Das Futter für den Latzteil der Hose und, als kleine Ergänzung meinerseits, das Futter für die Beinabschlüsse, schneide ich aus einem Baumwollstoff in gelborange. Aus dem gleichen Stoff appliziere ich auch noch ein paar Sterne.



P.S.: Das ist übrigens nicht nur eine Hose, das ist die offizielle Teststrecke für die nagelneuen Fimoknöpfe!

Sonntag, 28. April 2013

Piep, piep piep...

Da ich ja "erst" seit gut drei Wochen weiß, dass wir auf eine Einweihungsparty eingeladen sind, musste jetzt noch auf die Schnelle ein nettes Gastgeschenk her.

Wie gut, dass ich vor Kurzem bei einem Online-Spaziergang über Mister Blue Bird gestolpert bin. Also ging es los, die Stoffkisten durchwühlen, um etwas schön zusammen passendes, leichtes und frühlingshaftes zu finden - gut, dass Geschmäcker so verschieden sind! ;)

Jetzt zwitschert in unserem Wohnzimmer - zumindest bis zum Zeitpunkt der Geschenkübergabe - ein süßes Vogelpärchen.




Samstag, 27. April 2013

Endlich ist es da!

Nachdem ich meinen Sohn ja immer noch mit Freuden trage - "Der lernt nie laufen, das wirst du schon sehen!" - habe ich mir mal wieder den Luxus eines neuen Tragetuchs gegönnt.

Nach langer, langer Wartezeit konnte ich nun endlich das heißersehnte neue Tuch in Empfang nehmen. Was soll ich sagen: Es ist einfach wunderschön! Einfach herrliche Farben, die direkt gute Laune machen!


Freitag, 26. April 2013

U-Heft-Hülle

Unser Nachwuchs ist inzwischen 1,5 Jahre alt, sodass ich in den letzten Monaten das Vergnügen hatte als "Begleitperson" mit auf diverse erste Geburtstage zu dürfen. Damit an diesem besonderen Tag nicht nur das jeweilige Geburtstagskind ein Geschenk bekommt, habe ich für die zugehörige Mama eine U-Heft-Hülle als kleines Mitbringsel genäht. Ich benutze gerne diese Anleitung. Sie ist sehr gut verständlich und führt zu Ergebnissen mit denen man absolut zufrieden sein kann, oder nicht?







Und wenn dann eine liebe Freundin Nachwuchs erwartet, hat man mit dieser Anleitung und angepassten Maßen auch gleich ein persönliches Geschenk.

Donnerstag, 25. April 2013

Dafür hab ich gar keine Knöpfe!

Obwohl ich ein gut gefüllte Knopfschachtel habe, sieht es doch in puncto Knöpfe für Kinderkleidung bei mir eher mau aus...


Gelegentlich veranlasst mich dieser Missstand dazu, ohne konkretes Vorhaben "ein paar hübsche Knöpfe" irgendwo mitzunehmen, die dann mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch wieder nicht zum nächsten Projekt passen.

So erging es mir kürzlich auch: Ich saß "ohne" Knöpfe da! Mal wieder! Da ich vor einiger Zeit im www Fimoknöpfe gesehen habe, die auch Waschmaschinenfahrten überleben - das hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht! - habe ich kurzerhand beschlossen, selbst in die Knopfproduktion einzusteigen.

Da meine Fimophase allerdings schon viele Jahre her ist, musste ich mir in der Stadt erst mal etwas Material besorgen:


Und hier kommen die Bilder von den ersten Ergebnissen, ich hab einfach mal etwas herumprobiert.

Natürlich kann ich zur Haltbarkeit meiner Exemplare noch nicht viel sagen, das wird die Zeit zeigen.

Mittwoch, 24. April 2013

Schmetterlinge am Fenster

Grundsätzlich bin ich eigentlich gar nicht so der "Deko-Typ", aber manches finde ich dann doch sehr schön. So mag ich (eigentlich schon immer) Fensterbilder aus Transparentpapier.
Durch das Licht von draußen leuchten die Farben so schön und sie sind zwar einfach herzustellen, erzielen aber einen tollen Effekt. 

Passend zum Frühling habe ich daher Schmetterlinge aus schwarzem Karton geschnitten und mit Transparentpapier bunt hinterklebt.  

Dienstag, 23. April 2013

Mit oder ohne Ohren?

Der Frühling ist gekommen, die Luft wird milder, täglich sieht man mehr Blumen und mein Sohn braucht eine neue Jacke!
Also habe ich mal abends meine Schnittmusterzeitschriften durchgeschaut, um ein geeignetes Schnittmuster auszusuchen.

Die Entscheidung ist dabei auf den Schnitt Nr. 3 aus der Ottobre 1/2005 gefallen.
Es gibt diese Jacke in zwei Varianten. Die erste Variante hat Bärchenohren an der Kapuze, die zweite Variante nicht. Bei mir wird es eine dritte Variante: OHNE Bärchenohren... statt dessen mache ich Dinosaurierzacken dran!

Ich nähe die Jacke allerdings nicht - wie vorgeschlagen - aus Nicky-Velours, sondern verwende als Außenstoff einen kuscheligen Fleece.
Leider sieht man auf dem Rücken noch die Abdrücke vom bösen, bösen Bügeleisen... ich hoffe, dass das mit der Zeit verschwindet (oder im getragenen Zustand nicht so auffällt)!

Und eben entdecke ich, dass ich heute zum ersten Mal etwas zum creadienstag beitragen kann.



Montag, 22. April 2013

Was gibts zum Essen?

Ich weiß nicht, wie es in anderen Familien ist, aber bei uns ist es so, dass wir irgendwie ständig die gleiche Dinge essen.
Trotzdem hab ich das Gefühl, dass wir unheimlich viel Zeit damit verbringen - verschwenden? - darüber zu reden, was wir wann essen könnten und was wir dann dafür einkaufen müssten, usw. 

Andererseits passiert es immer mal wieder, dass wir Lebensmittel im Schrank, im Kühlschrank oder in der Kammer vergessen und diese dann irgendwann - bevor sie anfangen sich selbstständig zu machen - entsorgen müssen. Abgesehen von der finanziellen Seite dieses Aspektes ist es natürlich auch einfach schade, Lebensmittel wegwerfen zu müssen, weil man sie nicht gebraucht hat.

Zufällig bin ich dann bei einem Spaziergang durchs www über einen Artikel gestolpert in dem eine Familie vorgestellt wurde, die eine - zunächst sehr merkwürdig klingende - Lösung für unser "Problem" gefunden hat: Kochen nach Plan   .

Die Idee fand ich schon richtig toll, allerdings muss so ein Plan natürlich an die persönlichen Vorlieben angepasst werden.
Zunächst haben wir also einen Vier-Wochen-Speiseplan erarbeitet. Das klingt aufwändig, ging aber echt schnell (auf jeden Fall viel schneller als die ständigen Diskussionen).

Nach knapp zwei Durchläufen (am Ende der vier Wochen geht es wieder von vorne los), haben wir aber gemerkt, dass ein Intervall von sechs Wochen vielleicht eher für uns geeignet ist. An diesem Plan arbeiten wir gerade.

Als erstes Fazit kann ich aber schon feststellen, dass wir
  • wesentlich abwechslungsreicher essen als vorher
  • den Einkaufszettel ruckzuck fertig haben
  • nie in die Verlegenheit kommen nicht zu wissen was es zu Essen geben soll
  • bisher weniger wegwerfen müssen, da alles "verplant" ist
Ich weiß zwar nicht, ob wir das konsequent so weiterführen, aber derzeit gefällt es uns gut und erleichtert den Alltag ungemein.

Vielleicht ist das ja auch etwas für den ein oder anderen von euch?

Freitag, 19. April 2013

Patchworkdecken

Vor einigen Jahren kam ich - eher zufällig - auf die Idee eine Patchworkdecke zu nähen. Ich habe mir damals also ein Buch gekauft, Stoff, Garn und eine Schneidematte inklusive Rollschneider (den ich heute immer noch begeistert nutze und definitiv nicht missen möchte!) und angefangen. Genäht hab ich auf der Nähmaschine meiner Mutter, die mir in der Schlussphase auch tatkräfig geholfen hat, sonst hätte ich den Abgabetermin nicht einhalten können (die Decke war ein Schulprojekt). Wenn man etwas genauer hinschaut, sieht man natürlich, was alles nicht richtig oder genau gearbeitet ist, aber ich war - und bin - doch sehr stolz auf diese Decke und sie hat ihren festen Platz in unserem Wohnzimmer.

Das ist das gute Stück (1,2m x 2m):


Etliche Jahre später, gegen Ende des Studiums, hat eine Bekannte meine Examensarbeit Korrektur gelesen. Als die Arbeit abgegeben war hatte ich Zeit darüber nachzudenken wie ich mich bei ihr bedanken könnte. Da sie zu dem Zeitpunkt schwanger war, habe ich beschlossen, ihr eine Krabbeldecke für den Nachwuchs zu nähen. Ich glaube, dass sie sich darüber sehr gefreut hat.

Krabbeldecke für Y. (1m x 1m):


Vor der Geburt meines Sohnes habe ich ihm (er hatte sich freundlicherweise bei den Ultraschalluntersuchungen nie gezeigt = kein blau) ebenfalls eine Krabbeldecke genäht.

Krabbeldecke für H. (1,2m x 1,2m):

Bis dahin habe ich für eine Decke immer schöne Stoffe gekauft und dann wieder zerschnitten. Bei der Decke für den Laufstall (0,9m x 0,9m) habe ich zum ersten Mal nur Reste aus meinen Stoffkisten benutzt (abgesehen von der Rückseite der Decke) und zusätzlich noch einige kleine Applikationen verteilt.



Obwohl alle Decken kleinere (und größere) Schönheitsfehler haben, hat es mir doch jedes Mal unheimlich viel Spaß gemacht und ich werde bestimmt mal wieder eine schöne Patchworkdecke machen.

Donnerstag, 18. April 2013

Schnecken? Schnecken!

Da mein Sohn und ich heute einen Kaffeebesuch machen - man lernt unheimlich viele neue Leute kennen wenn man ein Kind hat - habe ich noch ganz spontan ein paar Schneckennudeln gebacken. Die Rosinen musste ich leider weglassen, ich hatte keine mehr...

Wer keine Schneckennudeln kennt: Als Basis nimmt man einen süßen Hefeteig, rollt ihn zu einer Platte aus, bestreicht diese mit zerlassener Butter und streut anschließend eine Zimt-und-Zucker-Mischung und Rosinen darauf. Dann wird das ganze aufgerollt, in Scheiben geschnitten und gebacken. Wenn sie fertig sind streicht man noch etwas Zuckerguss darüber.

Geht schnell, schmeckt lecker, lässt sich gut transportieren...man darf nur nicht vergessen die Rosinen zu kaufen!

Unser Wutsch

Der Osterhase hat in diesem Jahr unserem kleinen Mann ein Wutsch ins Nest gelegt, das inzwischen auch für "weitere" Strecken - Wohnzimmer-Küche und zurück - genutzt wird. Das Lenken klappt auch schon richtig gut nur dummerweise hat man dann keine Hand mehr frei, um wichtige Dinge wie Duplomännchen oder Bücher zu transportieren. DIE Lösung: eine Lenkertasche.

Natürlich könnte ich jetzt losgehen und einfach eine kaufen, ich könnte sie sogar bequem übers Internet bestellen oder ich erwähne das einfach bei nächster Gelegenheit im Beisein der Oma (dann kommen manche Dinge von ganz allein).
...

ABER nein, wenn der Wutsch schon nur bis 20kg geht, will ich auf andere Weise meinen Spaß haben!

Also auf ans Werk, mal schauen, was draus wird!

Erstmal muss das gute Stück abgemessen werden... 


...und dann fix eine Skizze aufs Papier:


Ich muss allerdings zugeben, dass das auf den ersten (und auch auf den zweiten...) Blick noch etwas - mmmh - sparsam aussieht. Also sollte ich da wohl noch etwas dran arbeiten.

Am besten starte ich einen zweiten Versuch. Dieses Mal mit geraden Linien und Bemaßung, vielleicht hilfts ja.


Ich denke, damit kann ich es versuchen. Auf gehts! 


Und da ist jetzt das gute Stück. Mmmmhh... also...nennen wir es einfach "funktional" ;)

Aber immerhin hat es mir wieder eine Gelegenheit verschafft, meinen neuen Nähmaschinenfuß zu benutzen und Spaß hat das alles auch noch gemacht!


Dienstag, 16. April 2013

Ostern ist zwar vorbei...

...aber da ich heute erst meinen Osterstrauß abgeschmückt und weggeräumt habe, hab ich mir gedacht, ich könnte ebensogut mal was dazu schreiben.

Dieses Jahr ist mir - mal wieder - aufgefallen, dass in meinem Bekanntenkreis nur sehr wenige Leute einen Osterstrauß stehen haben. Woran das liegt? Keine Ahnung!
Ich auf jeden Fall freue mich immer, wenn ich unseren stehen habe. Es ist zwar jedes Jahr ein echter K(r)ampf die richtigen Zweige zu finden und da dann auch noch rechtzeitig dran zu denken, aber dafür lasse ich ihn einfach länger stehen. ;) 

Zur Inspiration und für viele schöne Ostersträuße in den nächsten Jahren:


Montag, 15. April 2013

Frühling!

Nachdem der Frühling jetzt scheinbar wirklich kommt, habe ich festgestellt, dass wir - (d.h. mein Sohn) dringend eine Übergangsmütze brauchen. Wie schon im letzten Jahr gibt es wieder ein schöne Wendezipfelmütze nach dem E-Book von klimperklein - ich finde diese Mütze einfach toll!

Sonntag, 14. April 2013

...solange er mich noch lässt!

Von allen Seiten wird mir prophezeit, dass irgendwann der Moment kommen wird in welchem sich mein Sohn weigern wird die selbstgenähten Sachen zu tragen. Bis dahin - und ich hoffe, dass das noch etwas dauert - versuche ich das also voll auszuschöpfen.

Heute möchte ich euch ein neues Frühlingsoutfit zeigen.

Die Hose ist das Modell "Little Traveller" aus der Ottobre 1/2013 und unter anderem aus alten Jeans von meinem Gatten und mir zusammengesetzt.


Das Shirt ist eines meiner Lieblingsschnittmuster. In der Ottobre 1/2011 taucht es als "White Rabbit" mit Hals- und Ärmelbündchen auf. Ich habe allerdings die Ärmel verlängert und lasse dort die Bündchen weg.

Samstag, 13. April 2013

Der Beginn einer neuen Zeitrechnung...

Nachdem auch ich kürzlich die "magische 30" erreicht habe, habe ich beschlossen mir ein besonderes Geschenk zu machen: Einen eigenen Blog.

Natürlich habe ich lange darüber nachgedacht, ob ich überhaupt was zu sagen (bzw. zu schreiben) habe und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich das mit der Zeit schon merken werde ;)

Heute fange ich also damit an mein eigenes kleines Wunderland zu errichten und ich lade jeden der möchte herzlich dazu ein, mit mir zusammen hindurchzuspazieren.